GilSing
Monika GilSing wurde in Hamburg geboren. Kunst und Grafikstudium in Hamburg. Zwanzig Jahre lang arbeitete sie als Grafikerin, Illustratorin, Karikaturistin und Creative Director in Zürich, Hamburg Wien und Düsseldorf.
Nachdem Monika GilSing der professionellen Agenturarbeit den Rücken gekehrt hatte, fand sie zu ihrer visuellen Leidenschaft zurück. Die künstlerischen Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen in der Malerei und Objektkunst. Ideen zu Arbeiten fliegen ihr auf Studienreisen nach Afrika und Asien zu. Die Grenzen zwischen angewandter Kunst und freiem Ausdruck sind in ihren Werken fließend geworden. Die kreative Lust, Bildträume für André Heller in Hamburg ( LINA LUNA ) oder Udaipur in Indien zu entwerfen oder dreidimensionale Stahl und Holzskulpturen in Bad Blumau in die Landschaft zu stellen, bringt ihr genauso viel Freude, wie für Swatch eine neue Uhren – Kollektion zu kreieren.
Monika GilSing gestaltet ihre Bilder aus dem Zentrum des Moments, des „Augen-Blicks“. Welten, die dem Betrachter Begegnungen mit sich selbst ermöglichen. Sie selbst bezeichnet ihre Arbeit als „bin nur Fleck und Linie“. Der Akt des Findens ist beendet, wenn etwas entstanden ist, mit dem ein Dialog möglich wird. Figürlich-abstrakt zeigt GilSing uns einen Ausschnitt, der nicht Wirklichkeitsausschnitt ist. Durch ihre Wahrnehmung entstehen Bilder in einer Tiefe und Schärfe, in einer Weite und Höhe, des es dem Betrachter ermöglichen, Begegnungen mit sich selbst zu machen.
GilSing ist eine souveräne Technikerin, die im Wechsel von kalten und warmen Farbklängen, von Spannung und Gelassenheit, Dramatik, und Stille humorvoll das Thema der Billdwelten fesselnd variiert. In ihren figürlich-abstrakten Arbeiten, die von lyrischen Titeln begleitet werden, bleibt der Bildgegenstand als Strukturelement erhalten – Ein Abgleiten ins Unverbindliche findet nie statt. Zauberhaft expressive Figuren beleben in ihrer Farbigkeit die Leinwand oder das Blatt Papier.
Der autobiographische Bezug von GilSings Bildern sowie die Vielfalt ihrer Interessen ist immer präsent. Die Symbiose von Rationalität und Irrationalität, Logik und Phantasie, schaffen ein einfühlsames Werk. Ihre rätselhaften Bildchiffren lassen einem lange nicht los.































































